Gespeichert von Christoph am/um Di, 04/21/2026 - 00:00
Lesung
21. April 2026
JOKUS - 18:00 bis ca. 20:00 Uhr
Ostanlage 25a, Gießen
Berlin – Theresienstadt – Israel: Orte, die das Leben von Zvi Cohen prägen. Als 12-Jähriger wird er mit seinen Eltern nach Theresienstadt deportiert. Eindrücklich beschreibt er die Diskriminierungserfahrungen, die er als jüdisches Kind in Berlin erlebte und schildert seine Erlebnisse aus dem Ghetto Theresienstadt. Außerdem erfahren wir, wie seine Mundharmonika ihm das Leben rettet und unter welchen Umständen er im Februar 1945 mit dem Zug in die Schweiz der Hölle entkommt. Dieser „Zug in die Freiheit“ bleibt der einzige Rettungszug aus dem Ghetto und beschreibt ein Kapitel in der deutsch-schweizerischen NS-Geschichte, das kaum bekannt ist. Nur noch wenige Überlebende können darüber berichten – Zvi Cohen ist einer von ihnen.
Einführung und Begleitung durch Rebecca Kaufmann, von der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Es liest Dominic Fabio Betz, Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt. Zuletzt war er an der Oper Frankfurt in Melusine in der Regie von Aileen Schneider zu sehen. Er ist Träger des ersten Detmolder Theaterrings als bester Schauspieler.
Der Eintritt ist frei.
Siehe auch:
Info-Flyer