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Landesverband
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Mendelsohn trifft Mendelssohn -Wenn der Großvater mit dem Enkel...

Konzert mit Lesung

12. September 2026


Paulskirche W.-Hermannstein - 19.00 Uhr
Wetzlarer Straße 5, Wetzlar


Literarisch-musikalischer Dialogabend zwischen dem jüdischen Philosophen Moses Mendelsohn (1729-1786) und seinem Enkel, dem Musiker Felif Musiker Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 -1847) mit Texten von Moses Mendelssohn

- ausgewählt und gelesen von Wolfgang Grieb und
– Musik aus Klassik und Romantik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Beethoven, Schubert, Schumann und Brahms vorgetragen von Matthias Banthay Violocello und Wigbert Traxler am Flügel.

Moses Mendelssohn (1729- 1786) war ein deutsch-jüdischer Philosoph der Aufklärung. Er gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der Haskala, der jüdischen Aufklärung und der jüdischen Emanzipation. Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847) war ein deutscher Komponist, Pianist und Organist. Er zählt zu den bedeutendsten Musikern der Romantik und setzte als Dirigent Maßstäbe, die das Dirigieren bis heute prägen. Matthias Bantay, Violoncello, geboren 1962 in Stockholm geboren, war 25 Jahre Solo-Cellist der Erzgebirgischen Philharmonie bevor er sich mehr dem Unterrichten widmete. Er unterrichtet nun an den Musikschulen in Weinheim, Viernheim und Rimbach.

Wigbert Traxler, Klavier, unterrichtet sowohl an der Hochschule für Musik in Frankfurt als auch an der Musikschule in Wetzlar.
Pfr. Wolfgang Grieb, Gemeindepfarrer und Dialogbeauftragter ist dem Wirken von Moses Mendelssohn erstmalig im Studium an der Hebräischen Universität Jerusalem begegnet. Wie beim Zeitgenossen Lessing faszinieren ihn die frühen Gedanken zu Gewissensfreiheit, Toleranz und Selbstbestimmung. Sie sind wegweisend für eine humane Gesellschaft. Neben der biographischen und der religiös-philosophische Entwicklung werden Zitate aus seinem Haupt-werk "Jerusalem oder religiöse Macht im Judentum" beleuchtet.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten