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"Ein Biss voller Glück, der mich bis heute begleitet..."

Die Challah: eine künsterische Annäherung an
das Schabbat-Brot mit Anat Mano
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28. November 2019

Kanzlerpalais - 18.30 Uhr
Fulda


Die israelische Künstlerin Anat Manor stellt einen besonderen Ritus der jüdischen Tradition vor: Das Backen und Genießen des frisch duftenden Schabbat-Brotes „Challah“ – ein Fest der Sinne.

Anat Manor demonstriert, dass der Schabbat als Zentrum jüdischen Lebens weiblich geprägt ist. Die geflochtene Challah gilt als die „goldene Krone“ des Schabbat. Das Challah-Backen gehört zu den drei wichtigsten Mitzwoth (Gebote), die die jüdische Frau erfüllen soll. Manche meinen, dass sich die Einhaltung dieses Rituals positiv auf die persönlichen Lebensumstände auswirkt.

In ihrem jüngsten Videofilm zeigt Anat Manor eindrucksvolle Beispiele des sephardischen und aschkenasischen Challah-Backens in Israel und Deutschland. Die Assoziationen und „Images“ der Challah verbinden Juden unterschiedlichster Herkunft und Strömungen miteinander. Ihre Rituale, in der religiöse und sinnliche Dimensionen miteinander verflochten sind, stoßen in den letzten Jahren auf eine wachsende Resonanz.

Anat Manor, geboren in Israel. Studium der Bildenden Kunst am Avni-Institut Tel Aviv sowie an der Universität der Künste Berlin (Master-Abschluss „Art in Context“); Arbeitsstipendium im Jüdischen Museum Rendsburg. Seit 1990 hat sie zahlreiche Projekte und Ausstellungen in Israel, Deutschland, Frankreich und Litauen realisiert. Einige ihrer Arbeiten sind dauerhafte Bestandteile öffentlicher und privater Kunstsammlungen.